Schweriner Museen zwischen Republik und Diktatur
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Einladung zum Vortrag und Dialog
Was geschieht mit Museen, wenn Feinde der Demokratie an die Macht gelangen? Wie verändern sich ihre Aufgaben, ihr Selbstverständnis und das Handeln ihrer Verantwortlichen? Am Beispiel von Schweriner Museen untersucht der Vortrag die Folgen der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 und fragt nach Formen der Anpassung, der Zustimmung und der aktiven Mitwirkung an der Kulturpolitik der Diktatur.
Um diese Entwicklungen historisch einzuordnen, werden zwei weitere politische Zäsuren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vergleichend betrachtet: das Ende der Monarchie und der Übergang zur Republik 1918 sowie der Zusammenbruch der nationalsozialistischen Herrschaft 1945. Welche institutionellen und personellen Kontinuitäten lassen sich über diese politischen Umbrüche hinweg erkennen? Und welche Verantwortung tragen Museen gegenüber einer politischen Macht, die ihre gesellschaftliche Rolle für eigene Zwecke beansprucht?

Der Kunsthistoriker Yannick Philipp Schwarz studierte Kunstwissenschaft, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Kassel und beschäftigte sich bereits in früheren Forschungsarbeiten mit der Geschichte musealer Sammlungen in der Weimarer Republik. Seit 2023 ist er als Kurator bei den Staatlichen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern (SSGK-MV) tätig und zuständig für die Neukonzeption des Schlossmuseums Schwerin.
Yannick Philipp Schwarz (Foto:© privat)
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In der Kompass Galerie, Goethestraße 15, am Mittwoch, 02. Dezember 2026, 18:30 Uhr, Eintritt frei